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Bei Dürrehilfen und Klimaschutzgesetz hat die Regierung einen faulen Kompromiss geschlossen – Gott sei Dank!

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24.08.2026

Die große Hitze ist in Österreich zwar schon wieder vorbei, mit den wirtschaftspolitischen Aufräumarbeiten ist das Land aber immer noch schwer beschäftigt. So einigte sich die Regierung dieser Tage nach wochenlangen Verhandlungen auf ein Dürrepaket. Dieses besteht einerseits aus Hilfen für die betroffenen Bauern, wie von der ÖVP gewünscht. Und andererseits aus einem Klimaschutzgesetz, wie es SPÖ und Neos eingefordert haben. Eine in der Politik übliche Kompromisslösung, bei der die Wünsche der Koalitionspartner miteinander abgetauscht werden. Doch diesmal sei es ein wirklich fauler Kompromiss, so die heftige Kritik der Opposition. Denn einerseits müssten sich die Bauern ihre Dürrehilfen selbst zahlen, kritisiert die FPÖ. Und andererseits sei das Klimaschutzgesetz aufgrund fehlender Sanktionen bei Nichterreichen zahnlos, so die Grünen. Beides stimmt. Und beides ist gut so.

Die Dürre hat die Bauern stark getroffen. Eine Milliarde Euro Schaden ist laut Hagelversicherung........

© Die Presse