Mit Verlaub, Sie sind ein Trottel!
Sie sind ein Trottel! Ja, das würde man ab und zu gern jemandem an den Kopf werfen, allein, es kommt dann doch ein bisschen hart daher. In der Schatzkiste der Rhetorik liegt allerdings etwas, das eine solche Aussage doch möglich macht – man stellt einfach ein „mit Verlaub“ voran.
Das macht die Aussage im Übrigen nicht weniger hart, aber man holt sich zuvor die scheinbare Erlaubnis des Gegenübers, ihn so schelten zu dürfen. Aber fällt Ihnen etwas auf? Warum eigentlich Verlaub? Gut beobachtet, dieses Wort verwendet man doch sonst nie – außer eben in diesem Zusammenhang.
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