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Putin hat im Ukraine-Krieg nichts mehr zu gewinnen

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21.06.2026

Der Ukraine-Krieg tobt schon länger als der Erste Weltkrieg, der 1568 Tage dauerte. Die Bilanz ist desaströs - mit Hunderttausenden Toten auf beiden Seiten. Inzwischen verlieren die Russen mehr Soldaten, als sie rekrutieren können. Die Ukrainer haben ihre eklatante numerische Unterlegenheit technologisch kompensiert. Ihnen ist es durch den innovativen Einsatz von Drohnen nicht nur gelungen, die Front zu halten. Sie haben den Krieg mit Langstreckenangriffen bis nach Moskau und St. Petersburg getragen.

Auf Dauer blutet die Ukraine aus

Doch auf Dauer blutet die Ukraine aus. Und es bleibt illusorisch, dass ihre Armee den Donbass oder die Krim je zurückerobern kann. Russland und die Ukraine führen einen verlustreichen Stellungskrieg, in dem es kaum mehr Geländegewinne gibt. Die für beide Seiten schmerzhafte Pattsituation schreit geradezu danach, den Konflikt endlich einzufrieren. In diesem Krieg gibt es nichts mehr zu holen.

Theoretisch stünde genau jetzt ein Zeitfenster für Frieden offen. Der ukrainische Präsident, Wolodymyr Selenskyj, hat das erkannt und dem russischen Staatsoberhaupt, Wladimir Putin, Anfang Juni direkte Verhandlungen angeboten. Sein offener Brief war allerdings in einem Ton abgefasst, der den Kreml-Chef nicht gerade zur Zustimmung animierte. So richtete Selenskyj seinem........

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