Das iranische Regime schießt sich gerade selbst ins Knie
Donald Trump hat so ziemlich alles ausprobiert im Iran. Funktioniert hat nichts. Zuerst wollte der US-Präsident das islamistische Regime wegbomben. Doch auf Khamenei senior folgte Khamenei junior. Der erhoffte Volksaufstand blieb aus, die ruchlosen Unterdrücker erstickten jegliche oppositionelle Regung blutig im Keim.
Dann wollte Trump die Iraner zur Kapitulation bombardieren. Auch das klappte nicht. Nach wochenlangen amerikanischen und israelischen Luftangriffen waren die iranischen Streitkräfte immer noch in der Lage, Drohnen und Raketen auf Nachbarländer abzufeuern. Vor allem aber entdeckte Irans Führung die Sperre der Straße von Hormuz als Waffe, mit der sie weltweit Preise für Öl, Gas, Dünger und andere essenzielle Güter in die Höhe treiben konnte. In seinem ohnmächtigen Zorn verstieg sich Trump zur Drohung, die iranische Zivilisation auszulöschen. Doch das wertete man in Teheran nur noch als Zeichen verzweifelter Schwäche.
Innenpolitischer Mühlstein
Die Mullahs erkannten rasch, dass die Zeit ihr wichtigster Verbündeter ist. Für den US-Präsidenten wurde der unpopuläre Iran-Krieg angesichts der steigenden Energiekosten und........
