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Der Staat soll den Standort retten, nicht einzelne Fabriken

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05.08.2026

Keine 1250 Menschen leben in Heiligenkreuz im Lafnitztal. Mehr als sechsmal so viele Mitarbeiter zählt der heimische Faserhersteller Lenzing. Noch. Das Unternehmen will massiv Stellen abbauen, mehrere Werke haben keine Zukunft mehr im Konzern. Auch jenes in Heiligenkreuz, in dem aktuell 285 Menschen arbeiten. Mit Jahresende ist Schluss, so Lenzing vergangene Woche. Nicht nur für die Beschäftigten und ihre Familien brechen bange Zeiten an. Auch Nahversorger und Handwerker müssen mit Einbußen rechnen, wenn nebenan ein großer Arbeitgeber zusperrt. Die Gemeindekasse sowieso.

Der Aufschrei war groß und das ist auch verständlich. Genauso, dass der burgenländische Landeshauptmann Hans Peter Doskozil (SPÖ) alles unternehmen will, der Region und den betroffenen Beschäftigten eine Perspektive zu geben. Die Behauptung der FPÖ, dass der Lenzing-Rückzug aber „eine Folge der Show-und-Ankündigungspolitik“ der Regierung sei, geht an der Realität vorbei. Hier reagiert........

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