Der Zwei-Billionen-Euro-Streit
Streit über EU-Haushalt: Die Zwei-Billionen-Euro-Frage
Der Zwei-Billionen-Euro-Streit
Europa soll mehr für Verteidigung und globale Wettbewerbsfähigkeit ausgeben – doch es gibt Zoff über die Finanzierung. Zwischen Sparappellen aus den Hauptstädten, offenen Corona-Schulden und neuen Abgaben drohen zähe Verhandlungen.
Brüssel. Mehr als zwei Billionen Euro sollen es werden – und doch reicht das Geld nicht. So positionierte sich das Europaparlament am Dienstag. Für die Jahre 2028 bis 2034 braucht die EU nach Ansicht der Abgeordneten rund zehn Prozent mehr Mittel als von der Kommission veranschlagt. Damit gehen die Parlamentarier auf Kollisionskurs zu den sparsamen Hauptstädten, allen voran Berlin. Diese delegieren zwar immer mehr Aufgaben an Brüssel, wollen dafür aber keinesfalls mehr Geld überweisen. Dabei braucht die EU mehr finanzielle Ressourcen – aus guten Gründen.
Wenn Billionen nicht genug sind: Mehr als zwei Billionen Euro klingen nach einer gigantischen Summe. Doch pro Jahr ist das unter Berücksichtigung der erwarteten Inflation nur etwa doppelt so viel........
