Kein bisschen Frieden: Warum die neue Israel-Regel beim ESC nicht genügt
Kommentar: Warum die neue Israel-Regel beim ESC nicht genügt
Kein bisschen Frieden: Warum die neue Israel-Regel beim ESC nicht genügt
Der Streit um Israels Teilnahme spaltet den Eurovision Song Contest. Eine neue Regel soll Kritiker und Boykotteure besänftigen. Doch der Konflikt schwelt weiter, denn die wichtigste Frage bleibt unbeantwortet.
Der Eurovision Song Contest, das größte TV-Popspektakel der Welt, darf nur in einem sicheren und stabilen Land über die Bühne gehen. Was klingt wie eine Selbstverständlichkeit, hat die Europäische Rundfunkunion (EBU) nun in einer neuen Regel präzisiert. Die ESC-Veranstalter entledigen sich damit eines Dilemmas: Sollte Israel – zuletzt in Folge hintereinander Zweiter beim ESC – den Contest gewinnen, dürfte das Land den Wettbewerb im Jahr darauf nicht ausrichten, solange Sicherheitskriterien nicht erfüllt sind.
Die schwierigste Frage bleibt offen
Das ist sinnvoll. Aber es löst den Streit um Israel nicht. Die EBU hat die schwierigste Frage vertagt. Diese lautete nicht: Wer darf Gastgeber sein? Sondern: Wer darf überhaupt........
