Nach der Wahl von Sven Schulze : Die Politik im Osten rückt zusammen gegen die AfD
Der Januar ist noch nicht rum, da haben sich schon Weltereignisse für ein ganzes Jahr überschlagen. Auch die ostdeutsche Politik spart nicht an massiven Umwälzungen von zumindest nationaler Tragweite. Angesichts der Wucht der anstehenden Wahl in Sachsen-Anhalt, bei der die in weiten Teilen rechtsextreme AfD erstmals eine Staatskanzlei erobern könnte, machte am Mittwoch Dauer-Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) doch frühzeitig Platz für Wirtschaftsminister Sven Schulze (CDU), der im Landtag in Magdeburg zu seinem Nachfolger gewählt wurde.
Gibt es sie wirklich, die „ostdeutsche Seele“? Der Newsletter „Im Osten“ will es herausfinden – mit exklusiven Reportagen, tiefgehenden Analysen und spannenden Interviews.
Ich bin damit einverstanden, dass mir per E-Mail interessante Angebote des Tagesspiegels unterbreitet werden. Meine Einwilligung kann ich jederzeit widerrufen.
Ein 46 Jahre alter Wirtschaftsingenieur, den abseits der Börde bisher kaum jemand kennt, soll nun Deutschland vor der ersten AfD-Regierung retten. Das ist nicht weniger als die derzeit größte Herausforderung in der deutschen Politik. Im Landtag legte Schulze zumindest einen politischen Traumstart hin und holte im ersten Wahlgang nicht nur die Stimmen der Regierungsfraktionen, sondern sogar mindestens zwei Stimmen aus der Opposition.
Mit der Rochade schreitet die........
