WM-Aus der deutschen Fußballer: Der unbeschwerte Sommer fällt aus
Auf den Straßen trugen sie Deutschlandtrikots, in den Kneipen standen sie dicht gedrängt und auf den Fanfesten blieben selbst Kinder bis tief in die Nacht wach. Die Fußballfans Deutschlands waren bereit für diesen Sommer. So groß der Pessimismus vielerorts vor dieser WM in Nordamerika gewesen sein mag, umso mehr wandelte er sich im Laufe des Turniers in Sommerfreude.
In einer politischen Weltlage, die von großen Krisen und Kriegen geprägt ist, war die Sehnsucht nach einem unbeschwerten Fußball-Sommer so groß wie noch nie. Nicht einmal die bitteren Erfahrungen vergangener Turniere oder die fragwürdigen Entscheidungen durch Fifa-Präsident Gianni Infantino und US-Präsident Donald Trump konnten etwas an der Bereitschaft ändern, die eigene Nation anzufeuern. Bis zu 24 Millionen Menschen in Deutschland schalteten den Fernseher ein, um die Spiele zu verfolgen.
Charlotte Bruch berichtet über die deutsche Nationalmannschaft und hätte gern noch ein paar weitere Runden bei dieser WM begleitet.
Der Fußball entfachte seine einzigartige Magie und riss die Fans mit. Nach zwei Wochen hatten sich die Deutschen mit dieser Mega-WM in Nordamerika arrangiert, eine Leichtigkeit war zu spüren, die dem Land gut tat.
Genau diese Energie hätte die deutschen Spieler in den USA, Mexiko und Kanada weit tragen können. Es hätte so schön sein können – so wie damals bei........
