„Einfach nicht hinfahren“ : Darum sieht die Tagesspiegel-Community die WM in den USA kritisch
In einem Interview des Schweizer „Tagesanzeigers“ rät Strafrechtler Mark Pieth Fußballfans, wegen des politischen Kurses der US-Regierung der kommenden WM fernzubleiben. Ex-Fifa-Präsident Sepp Blatter griff das Zitat auf X auf und erklärte, Pieth habe recht, die WM „infrage zu stellen“.
Hintergrund sind verschärfte Einreisekontrollen, politische Spannungen zwischen den USA und europäischen Staaten und die Debatte um Trumps Abschiebepolitik und den Einsatz von Bundesbeamten gegen Protestierende. Auch in Deutschland gibt es Stimmen, die einen WM-Boykott zumindest andeuten – doch die DFB-Spitze bleibt zurückhaltend.
Unsere Leserinnen und Leser reagieren mit Skepsis, Empörung, Sorge – und teils scharfer Kritik an Blatter und der Fifa. Sie stellen Fragen nach Verantwortung, fordern Konsequenzen und schlagen Wege vor, wie politische Einflussnahme im Sport künftig begrenzt werden könnte.
Sehr geehrte Leserinnen und Leser, wir freuen uns über konstruktive Debatten, die wir gerne allen Tagesspiegel-Leserinnen und -Lesern präsentieren. Bringen Sie Ihre Perspektive ein und bereichern auch Sie den demokratischen Diskurs. Klicken Sie hierfür auf die Sprechblase – wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!
Lesen Sie hier eine redaktionelle Auswahl von Stimmen aus der Tagesspiegel-Community:
FrankNFurter
Es sollten nicht nur die Fans zu Hause bleiben, eigentlich erwarte ich eine öffentliche Diskussion darüber, ob Deutschland überhaupt eine Mannschaft entsendet. Wir haben uns doch schon in Qatar bis auf die Knochen blamiert.
Obwohl vollkommen klar war, dass in Qatar nicht nur ein paar Verbrechen passieren, reiste man dort hin, nur um dann eine hochnotpeinliche Alibi-Rechtfertigungs-Aktion mit der Armbinde zu leisten. Das ist leider so typisch deutsch dieser Tage: große Reden schwingen, aber bloß nicht einmal auch konsequent handeln.
Ohne Spanien, Deutschland, England, Italien, Niederlande........
