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Friedrich Merz ist der Kanzler, der sich immer wieder selbst ein Bein stellt

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03.05.2026

Wenn es nicht läuft für Friedrich Merz, kann er sich eines sicher sein: Aus dem Nichts taucht Donald Trump auf und macht es noch schlimmer. Jüngstes Beispiel: Über das lange Mai-Wochenende verkündete das US-Verteidigungsministerium den Abzug von 5000 Soldaten aus Deutschland und sagte außerdem die in Aussicht gestellte Stationierung von Raketen ab.

Doch Trump wäre nicht Trump, beließe er es bei der für die Sicherheit Deutschlands ohnehin schlechten Nachricht. Der US-Präsident setzte noch eins drauf und sagte, Amerika werde deutlich mehr als die 5000 Soldaten abziehen. Und en passant erhöhte er die Zölle auf den Import europäischer Autos und Lkw auf 25 Prozent.

Kanzler Friedrich Merz spricht zu oft aus, was er denkt – Donald Trump ist jetzt wütend

Trump ist wütend auf Merz. In seinen Augen tun Deutschland und die Europäer zu wenig, um den Amerikanern aus der Bredouille des vom Zaun gebrochenen Irankriegs zu helfen. Der Bundeskanzler kann nichts für die aus Großmannssucht getroffene Fehlentscheidung des Präsidenten, einen Krieg anzuzetteln. Merz muss aber die Konsequenzen tragen, dass der durch die Blockade........

© Augsburger Allgemeine