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Lieber ein Leben als Katzenfrau – wenn ich Single wäre, würde ich nicht mehr daten

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20.03.2026

Lieber ein Leben als Katzenfrau – wenn ich Single wäre, würde ich nicht mehr daten

Ob «Manosphere» oder der Fall Collien Fernandes: Ständig liest und hört man von furchtbaren Dingen, die Männer Frauen antun und sie grauenhaft behandeln. Ich bin mir nicht sicher, ob ich mir die Datingwelt antun würde, wenn ich stattdessen gemütlich mit meinen Katzen leben könnte. Oder Hunden. Oder Lamas.

Moderatorin Collien Fernandes erzählt, wie ihr Mann sie als Besitz sah. Und er ist mit dieser Einstellung nicht allein.

Seit Tagen wimmelt es auf meinem Social-Media-Feed von Ausschnitten der «Manosphere»-Doku, in denen diese «Alpha-Männchen» Stuss von sich geben und dabei sie in die Kamera quatschen, als wäre es ihr YouTube-Video und keine Netflix-Produktion des Journalisten Louis Theroux. Wer sich das Ganze noch anschauen will, sollte den Fernseher festnageln, denn man muss sich gewaltig zusammenreissen, ihn nicht aus dem Fenster zu werfen.

«Männer erfinden, bauen und erhalten die Gesellschaft», plappert einer. Ein anderer stellt die Frau an seiner Seite als seinen Geschirrspüler vor. Und an anderer Stelle fallen die Worte «einseitige Monogamie», die natürlich nur auf die Frau zutrifft. Es wäre sogar lustig, wie lächerlich sie sich damit machen – wenn es nicht so todernst wäre.

Der Albtraum aller Menschen mit gesunden Emotionen: Andrew Tate ist der wohl berühmteste selbsternannte «Alpha Mann».

Dann kam der schockierende Fall von Collien Fernandes ans Licht, deren damaliger Ehemann sie über Jahre hinweg online irgendwelchen Männern virtuell zum Frass vorwarf. «Weil er mich besitzt, ich bin schliesslich seine Ehefrau», schreibt sie auf Instagram. Und da ist es wieder: ein Mann ohne den geringsten Respekt vor einer Frau.

Was Collien beschreibt,........

© Aargauer Zeitung