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Wir lieben Biopics – die Stars oft weniger

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12.04.2026

Die Geschichten bekannter (oder auch nicht so bekannter) Persönlichkeiten faszinieren: Vielleicht haben sie etwas erreicht, was wir auch gern geschafft hätten. Oder ihre Vita ist so skandalumwittert, dass wir unbedingt wissen wollen, was da wirklich passiert ist. So wie im Fall von Kim Novak und Sammy Davis Jr.: Die US-Schauspielerin und der schwarze US-Entertainer hatten 1956 eine vielbeachtete Beziehung. Klingt für dich absolut nicht skandalös? War es für die beiden auch nicht; für die Öffentlichkeit allerdings schon. Denn eine Beziehung zwischen einer Weißen und einem Schwarzen, die zudem berühmte Persönlichkeiten waren, war in den damals noch immer von Rassismus und Rassentrennung geprägten USA ein Riesenskandal.

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Zwischen Bewunderung und Skandal

Genau darauf bezieht sich vermutlich auch der Filmtitel „Scandalous!“, unter dem die kurze Liaison von Novak und Davis Jr. beleuchtet werden soll. Das Filmprojekt ist noch nicht sehr weit gediehen; es gibt einen Drehbuchautor, einen Regisseur, eine Produktionsfirma und die beiden Hauptdarsteller:innen. Kim Novak legt sich allerdings schon in diesem Anfangsstadium quer: Bereits im August 2025 sagte die heute 93-Jährige dem Guardian in Venedig, dass allein der Titel „Scandalous!“ unpassend sei, weil ihre Beziehung zu Sammy Davis Jr. für sie kein Skandal gewesen sei. Doch wie gesagt mag das für sie nicht so gewesen sein – für die Öffentlichkeit aber durchaus. Und am 30. März 2026 berichtete der Guardian über ein späteres Interview, in dem Novak Sydney Sweeney als Fehlbesetzung kritisierte, weil mit ihr die Geschichte fast zwangsläufig wieder in eine sexuelle Richtung kippe.

Was Novak an Sydney Sweeney übersieht

Na, da........

© Wiener Zeitung