Feral Pop: Slayyyters wütende Musik für wütende Frauen
„Feral“, das bedeutet zu Deutsch so viel wie „wild“, „ungezähmt“ oder „widerspenstig“. Aktuell wird dieser Begriff gerne genutzt, um eine immer mehr beachtete Strömung im Pop zu beschreiben – und treffender hätte man das Subgenre des „Feral Pop“ nun wirklich nicht taufen können. Was das genau heißt? Es geht sowohl inhaltlich als auch musikalisch um Zügellosigkeit, Maximalismus und Rockstar-Attitude. Bloß keine falsche Zurückhaltung, keine Anstalten, als „brave“ Frau wahrgenommen zu werden. Die Vorreiterinnen der wilden Pop-Girls: Slayyyter, Kim Petras, Kesha und – natürlich – Charli xcx.
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Das Type-B-Girl in der A-Liga
Letztere hat sich den Stempel der Ungezähmten in den letzten zehn Jahren hart erarbeitet und mit „Brat“ endgültig die Ära der Messy Girls eingeläutet. „Brat“ war krachig und tiefgründig zugleich, eine eindeutige und kompromisslose Ansage an alle Clean Girls da draußen, die elektronisch-hedonistischen Dance Pop in den Mainstream bugsiert hat. Im Windschatten dieses Pop-Moments blüht zwei Jahre später der „Feral Pop“ auf –........
