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Wie Rapid und Austria ihr Fan-Problem selbst anfachen

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17.03.2026

Rapid und Austria verharmlosen Fan-Gewalt, distanzieren sich öffentlich, befeuern das Problem aber durch ihr Verhalten und ihre Rhetorik.

Vereinsführungen sind von einflussreichen Fangruppen abhängig und vermeiden konsequentes Durchgreifen, um ihre eigenen Positionen zu sichern.

Dauerhafte Distanzierungen ersetzen keine echte Problemlösung; Stephan Helm fordert stattdessen Verantwortung und konsequentes Handeln der Klub-Bosse.

Rapid-Fans schossen im Februar Raketen in den Familiensektor des Austria-Stadions.

2025 bewarfen Rapid-Fans in Hartberg die Polizei mit Klotüren und Waschbecken.

150 Austria-Fans protestierten vor dem Haus von Investor Jürgen Werner.

Nach Derbys 2024: Vier Begegnungen ohne gegnerische Fans beschlossen.

Rapid und Austria verharmlosen Fan-Gewalt, distanzieren sich öffentlich, befeuern das Problem aber durch ihr Verhalten und ihre Rhetorik.

Vereinsführungen sind von einflussreichen Fangruppen abhängig und vermeiden konsequentes Durchgreifen, um ihre eigenen Positionen zu sichern.

Dauerhafte Distanzierungen ersetzen keine echte Problemlösung; Stephan Helm fordert stattdessen Verantwortung und konsequentes Handeln der Klub-Bosse.

Rapid-Fans schossen im Februar Raketen in den Familiensektor des Austria-Stadions.

2025 bewarfen Rapid-Fans in Hartberg die Polizei mit Klotüren und Waschbecken.

150 Austria-Fans protestierten vor dem Haus von Investor Jürgen Werner.

Nach Derbys 2024: Vier Begegnungen ohne gegnerische Fans beschlossen.

Der Wiener Fußball ist ein landesweiter Aufreger. Nicht unbedingt im sportlichen Sinne – dort läuft es meist mau. Dafür sind gewaltbereite Fans von Rapid und Austria in aller Munde. Mitte Feber, beim Wiener Derby, schossen vermummte Rapid-Fans Raketen in den Familiensektor des Austria-Stadions. Und nach Spielende bewarfen sie die Polizei mit Glasflaschen und Böllern. Auch die ZIB2 berichtete.

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Rapid distanzierte sich (wieder einmal) „in aller Deutlichkeit“ und schob gleichzeitig die Schuld von sich weg. Schuld seiennicht gewaltbereite Fans. Oder gar der Verein, der nicht rigoros durchgreift. Sondern das Derby, weil es dort regelmäßig kracht – wie vor zwei Jahren, als sich Fans beider Teams mitten auf dem Feld eine Massenschlägerei lieferten. Dennoch erklärte Rapid-Präsident Alexander Wrabetz damals, man habe „kein Fan- oder Sicherheitsproblem“, sondern „ein Derbyproblem“. Die Botschaft: Eigentlich sei alles gut, die Fans zahm, wäre da nicht „ein zu emotionalisiertes Spiel“, das, wie Wrabetz zuletzt betonte, „kaum unter Kontrolle zu halten ist“. Auch deshalb hat Rapid nun beschlossen, in den nächsten drei Jahren keine eigenen Fans bei Auswärtsderbys zuzulassen. Die Logik dahinter: Kein Derby, kein Dilemma.

Kein Derby – trotzdem ein Dilemma

Doch die........

© Wiener Zeitung