Selbsterhaltung als Standortfrage
Kinder und alte Menschen kosten den Staat Geld.
Dazwischen liegt die Phase, in der man Nettozahler:in ist und den (Sozial-)Staat mitträgt.
47 Prozent der Haushalte, in denen Menschen aus den sechs häufigsten „Fluchtherkunftsländern“ leben, können ihren Lebensunterhalt nicht aus eigener Kraft bestreiten.
86 Prozent der Haushalte, in denen ausschließlich in Österreich geborene Menschen leben, kommen ohne Sozialleistungen über die Runden.
Bei Haushalten mit mindestens einem Mitglied aus einem der sechs „Fluchtherkunftsländer“ sind es 53 Prozent.
Haushalte mit Menschen aus dem ehemaligen Jugoslawien (ohne die EU-Mitglieder Slowenien und Kroatien) sind mit 81 Prozent mittlerweile häufiger selbsterhaltungsfähig als Haushalte mit Zugewanderten aus den EU-Staaten plus EWR (79 Prozent).
Kinder und alte Menschen kosten den Staat Geld.
Dazwischen liegt die Phase, in der man Nettozahler:in ist und den (Sozial-)Staat mitträgt.
47 Prozent der Haushalte, in denen Menschen aus den sechs häufigsten „Fluchtherkunftsländern“ leben, können ihren Lebensunterhalt nicht aus eigener Kraft bestreiten.
86 Prozent der Haushalte, in denen ausschließlich in Österreich geborene Menschen leben, kommen ohne Sozialleistungen über die Runden.
Bei Haushalten mit mindestens einem Mitglied aus einem der sechs „Fluchtherkunftsländer“ sind es 53 Prozent.
Haushalte mit Menschen aus dem ehemaligen Jugoslawien (ohne die EU-Mitglieder Slowenien und Kroatien) sind mit 81 Prozent mittlerweile häufiger selbsterhaltungsfähig als Haushalte mit Zugewanderten aus den EU-Staaten plus EWR (79 Prozent).
Urlaub ist ja immer eine etwas unbequeme Angelegenheit. Und besonders ärgerlich ist er dann, wenn während meiner Abwesenheit ein spannender neuer Datensatz erscheint. Also: Das heutige Thema, mit dem Kanzleramtsministerin Claudia Bauer (ÖVP) schon vor einer Woche durch die interessierte Öffentlichkeit getingelt ist, ist wichtig – und ich finde super, dass es dazu erstmals in Österreich einen zahlenmäßigen Ansatz gibt.
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Lass mich ein wenig ausholen: Vielleicht ist dir in den vergangenen Jahren diese Grafik schon einmal untergekommen. Sie stammt aus dem Economist vom Dezember 2021 und wird seither in einschlägigen Internet-Debatten um die Frage, wie gut sich Migrant:innen aus unterschiedlichen Regionen denn so integrieren lassen, verlässlich herumgereicht:
Das dänische Finanzministerium – die Dän:innen machen das seit Jahren ganz offiziell – rechnet hier vor, wie viel verschiedene Bevölkerungsgruppen im Schnitt pro Kopf und Jahr netto zu den öffentlichen Finanzen beitragen. Also, vereinfacht gesagt: Abgabenleistung pro Kopf minus empfangener staatlicher Leistungen.
Kinder und alte Menschen
Aufgeschlüsselt nach Alter ergibt das für alle Gruppen denselben Bogen: Kinder und alte Menschen kosten den Staat naheliegenderweise Geld, dazwischen liegt – idealerweise – die Phase, in der man Nettozahler:in ist und den (Sozial-)Staat mitträgt. Bei in Dänemark geborenen Dän:innen erreicht dieser Bogen um das 50. Lebensjahr........
