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Die Wirtschaft wächst, der Wohlstand nicht

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15.10.2026

Die österreichische Wirtschaft wächst 2026 laut WIFO um 0,9 Prozent, getrieben vor allem durch die Industrie und den KI-Boom.

Hohe Energiepreise und steigende Steuern führen dazu, dass die Kaufkraft und reale Nettolöhne trotz Wachstum sinken.

Die Zinslast des Staates steigt stark an, was das Budget belastet und die Defizitprognose für 2027 verschlechtert.

BIP-Wachstum 2026: WIFO 0,9 %, IHS 0,8 %; 2025: WIFO 1,3 %, IHS 1,0 %

Reale Nettolöhne 2026: -1,5 %, Inflation 3,3 %, Bruttolöhne 2,4 %

Zinsausgaben 2027: über 2 % des BIP, 15,7 Mrd. Euro bis 2031

Energiepreise: Brent-Öl 2025: 106 Dollar/Fass, Gaspreis verdreifacht

Die österreichische Wirtschaft wächst 2026 laut WIFO um 0,9 Prozent, getrieben vor allem durch die Industrie und den KI-Boom.

Hohe Energiepreise und steigende Steuern führen dazu, dass die Kaufkraft und reale Nettolöhne trotz Wachstum sinken.

Die Zinslast des Staates steigt stark an, was das Budget belastet und die Defizitprognose für 2027 verschlechtert.

BIP-Wachstum 2026: WIFO 0,9 %, IHS 0,8 %; 2025: WIFO 1,3 %, IHS 1,0 %

Reale Nettolöhne 2026: -1,5 %, Inflation 3,3 %, Bruttolöhne 2,4 %

Zinsausgaben 2027: über 2 % des BIP, 15,7 Mrd. Euro bis 2031

Energiepreise: Brent-Öl 2025: 106 Dollar/Fass, Gaspreis verdreifacht

Ich finde ja, was Leser:innen dieses Newsletters nicht überraschen wird, dass in unserer lieben Republik etliches in die falsche Richtung läuft. Umso wichtiger ist es mir, dann auch mal darauf hinzuweisen, wenn etwas zumindest tendenziell besser läuft.

Kennst du schon?: Spritpreise: Wo der Bartl die MöSt herholt

Aktuell betrifft das – unseren Wohlstand.

Gestern haben die beiden zentralen Wirtschaftsforschungsinstitute der Republik, WIFO und IHS, im Arsenal ihre Herbstprognose präsentiert. Sehr vereinfacht gesagt, den Ausblick, wie sich die Wirtschaft des Landes in absehbarer Zeit entwickeln dürfte. Das sind, weil die Welt ein eher unberechenbarer Ort geworden ist ) naturgemäß Momentaufnahmen – aber Momentaufnahmen, auf denen weite Teile unserer Institutionen vom Finanzministerium abwärts ihre Entscheidungen aufbauen, insofern zahlt es sich immer aus, genau hinzuschauen. Der Titel dieser Prognose: „Industrie trägt die Erholung, Energiepreise dämpfen die Kaufkraft“.

Klingt doch gut, oder?

Wie hoch ist das Wirtschaftswachstum?

Also: Die österreichische Wirtschaft, gemessen am Bruttoinlandsprodukt........

© Wiener Zeitung