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Budgetprognose: Die Zukunft wird teuer

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26.02.2026

Die langfristige Budgetprognose zeigt, dass Österreichs Defizit und Schuldenquote bis 2060 stark ansteigen werden.

Haupttreiber sind demografieabhängige Ausgaben wie Pensionen, Gesundheit und Pflege sowie steigende Zinskosten.

Selbst nach aktuellen Sparplänen bleibt ab 2029 ein zusätzlicher Konsolidierungsbedarf von rund 14 Milliarden Euro jährlich.

Defizit 2024: 4,7 % des BIP, Ziel 2029: 2,8 %

Schuldenquote steigt bis 2060 von 80 % auf 148 %

Demografieabhängige Ausgaben 2024: 31,2 %, 2060: 34,6 % des BIP

Konsolidierungsbedarf nach 2029: 14 Mrd. Euro (Preise 2026)

Die langfristige Budgetprognose zeigt, dass Österreichs Defizit und Schuldenquote bis 2060 stark ansteigen werden.

Haupttreiber sind demografieabhängige Ausgaben wie Pensionen, Gesundheit und Pflege sowie steigende Zinskosten.

Selbst nach aktuellen Sparplänen bleibt ab 2029 ein zusätzlicher Konsolidierungsbedarf von rund 14 Milliarden Euro jährlich.

Defizit 2024: 4,7 % des BIP, Ziel 2029: 2,8 %

Schuldenquote steigt bis 2060 von 80 % auf 148 %

Demografieabhängige Ausgaben 2024: 31,2 %, 2060: 34,6 % des BIP

Konsolidierungsbedarf nach 2029: 14 Mrd. Euro (Preise 2026)

Vor ein paar Tagen hat die schwarz-rot-pinke Regierung bekanntgegeben, dass Finanzminister Markus Marterbauer (SPÖ) seine Budgetrede für das Doppelbudget 2027/28 schon am 10. Juni halten wird – beschlossen werden soll das Budget Anfang Juli, statt damit wie sonst üblich bis in den Herbst zu warten. Das mag mit der „instabilen weltpolitischen Lage“ zu tun haben, die die Regierung für diese Eile ins Treffen führt – oder doch eher mit den Landtagswahlen, die 2027 ins Haus stehen und für die ein neuerliches Bundes-Sparprogramm eher Gift für die Amtsinhaber:innen in Oberösterreich und Tirol sein könnte.

Mehr für dich: Am Weg zur Schrumpfung

Aber noch bevor die Verhandlungen über die nächsten Haushaltspläne in die heiße Phase eingetreten sind, ist im Parlament vergangene Woche eine Analyse des Budgetdienstes aufgeschlagen, die die Stimmung durchaus zu drücken vermag – mehr als die Notwendigkeit, noch 2027/28 um mehrere Milliarden Euro zu konsolidieren.

Langfristige Budgetprognose

Alle drei Jahre muss der Finanzminister dem Parlament eine „langfristige Budgetprognose" vorlegen – eine Fortschreibung der öffentlichen Finanzen bis ins Jahr 2060, unter der Annahme, dass sich an der aktuellen Politik nichts ändert. Der Budgetdienst analysiert das dann und zieht Schlüsse daraus, die vor allem Politiker:innen, aber auch jede:n Bürger:in interessieren sollten. Die Ergebnisse dieses Dokuments sind, ich formuliere das einmal vorsichtig, ernüchternd.

Das 101 Seiten lange Dokument, das du hier beim Budgetdienst findest, zeigt........

© Wiener Zeitung