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Budget-Wortklauberei

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30.04.2026

Die Koalition plant 2,5 Milliarden Euro Konsolidierung und 2,6 Milliarden Euro Offensivmaßnahmen, vor allem durch Senkung der Lohnnebenkosten.

Unternehmen und Besserverdienende tragen durch Steuererhöhungen und Abgabenerhöhungen den Großteil der Konsolidierung, Familienleistungen werden erneut nicht an die Inflation angepasst.

Viele Details, wie Einsparungen bei Ländern und Gemeinden oder konkrete Maßnahmen bei Subventionen, bleiben weiterhin offen.

Budgetlücke bis 2028: 4,4 Mrd. Euro laut Fiskalrat

Konsolidierung: 2,5 Mrd. Euro, Offensivmaßnahmen: 2,6 Mrd. Euro

Körperschaftsteuer steigt 2028 von 23 auf 24 % ab 1 Mio. Euro Gewinn

Lohnnebenkosten werden ab 2028 um 2 Mrd. Euro gesenkt

Die Koalition plant 2,5 Milliarden Euro Konsolidierung und 2,6 Milliarden Euro Offensivmaßnahmen, vor allem durch Senkung der Lohnnebenkosten.

Unternehmen und Besserverdienende tragen durch Steuererhöhungen und Abgabenerhöhungen den Großteil der Konsolidierung, Familienleistungen werden erneut nicht an die Inflation angepasst.

Viele Details, wie Einsparungen bei Ländern und Gemeinden oder konkrete Maßnahmen bei Subventionen, bleiben weiterhin offen.

Budgetlücke bis 2028: 4,4 Mrd. Euro laut Fiskalrat

Konsolidierung: 2,5 Mrd. Euro, Offensivmaßnahmen: 2,6 Mrd. Euro

Körperschaftsteuer steigt 2028 von 23 auf 24 % ab 1 Mio. Euro Gewinn

Lohnnebenkosten werden ab 2028 um 2 Mrd. Euro gesenkt

Vergangene Woche haben wir an dieser Stelle die Frage aufgeworfen, wie die Koalition die Lücke im Budget schließen will – die bis zu 4,4 Milliarden Euro, die laut dem Fiskalrat fehlen, um 2028 die EU-Defizitgrenze von drei Prozent des BIP zu erreichen.

Für dich interessant: Wo der Konsolidierungspfad hinführt

Am Montagabend haben Bundeskanzler Christian Stocker (ÖVP), Vizekanzler Andreas Babler (SPÖ) und Außenministerin Beate Meinl-Reisinger (Neos) gemeinsam mit Finanzminister Markus Marterbauer (SPÖ) ihre Antwort gegeben – und die Eckpunkte des Doppelbudgets 2027/28 vorgestellt. Die Antwort lässt sich in zwei Zahlen zusammenfassen: 2,5 Milliarden Euro Konsolidierung, 2,6 Milliarden Euro Offensivmaßnahmen. Macht in Summe 5,1 Milliarden Euro.

Das klingt nach viel. Aber bevor wir uns die einzelnen Maßnahmen anschauen, lohnt sich ein kurzer Blick auf das Wording der beiden Seiten, weil die Regierung mit diesen Begriffen auch recht liederlich umgeht: „Konsolidierung“ meint die tatsächliche Reduktion des Defizits – der Bund rechnet heuer mit........

© Wiener Zeitung