Warum Frauen in der Forschung weiter auf der Stelle treten
Frauen sind in der Forschung trotz gestiegener Studentinnenzahlen weiterhin unterrepräsentiert, besonders in Führungspositionen und mathematisch-naturwissenschaftlichen Fächern.
Stereotype, mangelnde Vorbilder und strukturelle Hürden erschweren Frauen den Verbleib und Aufstieg in wissenschaftlichen Karrieren.
Ungleiche Verteilung von Familienarbeit und fehlende Gleichstellungsmaßnahmen betreffen die gesamte Gesellschaft und erfordern gemeinsame Lösungen.
Anteil Professorinnen an Haupt-Unis in Österreich: 25–34 Prozent
Anteil Professorinnen an Technischen Universitäten: 13–18 Prozent
Frauenanteil bei Studierenden insgesamt: mehr als 50 Prozent
Frauen sind in der Forschung trotz gestiegener Studentinnenzahlen weiterhin unterrepräsentiert, besonders in Führungspositionen und mathematisch-naturwissenschaftlichen Fächern.
Stereotype, mangelnde Vorbilder und strukturelle Hürden erschweren Frauen den Verbleib und Aufstieg in wissenschaftlichen Karrieren.
Ungleiche Verteilung von Familienarbeit und fehlende Gleichstellungsmaßnahmen betreffen die gesamte Gesellschaft und erfordern gemeinsame Lösungen.
Anteil Professorinnen an Haupt-Unis in Österreich: 25–34 Prozent
Anteil Professorinnen an Technischen Universitäten: 13–18 Prozent
Frauenanteil bei Studierenden insgesamt: mehr als 50 Prozent
Die Narrative sind alt, aber immer noch prägend: Der große Genius löst Kraft seiner Intelligenz mathematische Rätsel. Der Star-Physiker, das Ausnahmetalent Albert Einstein, findet heraus, was die Welt zusammenhält.
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Keine Frage, dass es herausragende Geister gibt, die unglaublich viel für die Menschheit weiterbringen. „Aber alles in allem sind das nicht eben Vorstellungen, die Frauen besonders willkommen heißen. Denn nehmen wir an, ich bin kein Genie, will aber trotzdem Physik studieren. „Dann sollte mir wenigstens das Gefühl vermittelt werden, dass es in meinem Fachgebiet einen Platz für mich gibt”, brachte Francesca Ferlaino kürzlich im Klub der Bildungs- und Wissenschaftsjournalist:innen auf den Punkt. Ferlaino ist wissenschaftliche Direktorin des Innsbrucker Instituts für Quantenoptik und Quanteninformation sowie Wissenschaftlerin des Jahres 2025 und beschrieb damit die nach wie vor schwierige Lage von Frauen in vielen Bereichen der Naturwissenschaften.
Unrealistische Vorbilder, wenig Sichtbarkeit und althergebrachtes Denken schon in den Schulen: Sie alle tragen dazu bei, dass in der Forschung immer noch weniger Frauen Karriere machen als Männer. Insbesondere in den Naturwissenschaften prägen wirklichkeitsferne Narrative wie das oben genannte die Wahrnehmung.
Dabei werden die Wissenschaften heute stark interdisziplinär betrieben und Forschungsergebnisse in der Regel in Teams mit vielfältiger Expertise erzielt. Teamarbeit lässt sich allerdings........
