Volle Gefängnisse: „Wie es jetzt ist, geht es nicht mehr“
Österreichs Gefängnisse sind überbelegt, unterbesetzt und leiden unter fehlender psychischer Betreuung, was zu gefährlichen Zuständen führt.
Laut Veronika Hofinger sind lange Haftstrafen, wenige Alternativen und strenge Sanktionen für Ausländer Hauptgründe der Überbelegung.
Hofinger empfiehlt Alternativen zur Haft, mehr Resozialisierung und Orientierung an Ländern wie Norwegen oder der Schweiz.
Auslastung der Gefängnisse im September: 109 %
Inhaftierte pro 100.000 Einwohner: Österreich 105, Deutschland 69, Schweiz 78
Jeder sechste Häftling ist Maßnahmeninsasse, seit 2000 fast verdreifacht
50 % der Inhaftierten sind keine österreichischen Staatsbürger
Österreichs Gefängnisse sind überbelegt, unterbesetzt und leiden unter fehlender psychischer Betreuung, was zu gefährlichen Zuständen führt.
Laut Veronika Hofinger sind lange Haftstrafen, wenige Alternativen und strenge Sanktionen für Ausländer Hauptgründe der Überbelegung.
Hofinger empfiehlt Alternativen zur Haft, mehr Resozialisierung und Orientierung an Ländern wie Norwegen oder der Schweiz.
Auslastung der Gefängnisse im September: 109 %
Inhaftierte pro 100.000 Einwohner: Österreich 105, Deutschland 69, Schweiz 78
Jeder sechste Häftling ist Maßnahmeninsasse, seit 2000 fast verdreifacht
50 % der Inhaftierten sind keine österreichischen Staatsbürger
Überbelegung, Personalmangel, fehlende psychische Betreuung: Es herrschen alarmierende Zustände in Österreichs Haftanstalten. Erst am 1. September wurde in der Justizanstalt Klagenfurt ein 19-jähriger Häftling tot aufgefunden. Sein Zellennachbar hat die Tat gestanden. Zuvor gab es bereits Hinweise auf mögliche psychische Auffälligkeiten. Die GÖD-Justizwachegewerkschaft protestierte wenige Tage später gegen die Arbeitsbedingungen in der Justizanstalt Josefstadt und in Gefängnissen allgemein.........
