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Politik Backstage: Reformpartnerschaft ohne Partner

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08.05.2026

Neue Folge „Politik Backstage - der Podcast“

Geheimgipfel Tanner-Hameseder

ÖVP-Insider: SPÖ lässt Reformpartnerschaft links liegen

SPÖ-Absage an Gesundheitsreform: „Zu unterschiedliche Parteien“

Erwin Hameseder, seit Jahrzehnten Manager im Raiffeisen-Reich, tut sich schwer mit Niederlagen – auch wenn diese in seinen Augen nur kurzfristige Rückschläge auf dem Weg zum Sieg sein können.

Als Raiffeisen-Generalanwalt, Obmann der Raiffeisen-Holding Niederösterreich-Wien und Aufsichtsratschef der Raiffeisen Bank International zieht er bis heute die Fäden lieber im Hintergrund. An einer Front kann Hameseder, der Ende Mai seinen 70. Geburtstag feiert, aber das Licht der Öffentlichkeit ab und an nicht vermeiden.

Seit der gelernte Bundesheer-Offizier vor zehn Jahren vom roten Heeresminister Gerald Klug zum Milizbeauftragten des Bundesheeres befördert wurde, kämpft er auch öffentlich für eine Aufwertung des Milizgedankens. Zu seinem jüngsten einschlägigen Termin in der Rossauer Kaserne rückte er aber mit sehr gemischten Gefühlen ein. Im Beisein von Verteidigungsministerin Klaudia Tanner traf Hameseder Mitte April auf die Wehrsprecher der fünf Parlamentsparteien.

Seit Sommer des Vorjahrs hatte der Raiffeisen-Grande im Auftrag der Regierung als Chef einer Expertenkommission an einer Wehrdienstreform getüftelt. Zu Jahresbeginn legte die Kommission ihr Wunschmodell vor: Acht statt bisher sechs Monate Wehrdienst plus zwei Monate Milizübungen. Gleichzeitig soll der Zivildienst von neun auf zwölf Monate verlängert werden, um angesichts eines empfindlich längeren Wehrdienstes eine Fluchtwelle Richtung Wehrersatzdienst zu verhindern.

Dieses „Österreich-Modell“ fand bislang freilich nur bei ÖVP und FPÖ uneingeschränkt Gefallen. In der SPÖ machte sich umgehend Sympathie für ein abgespecktes Modell sechs plus zwei breit: also die Länge des Wehrdienstes und des Zivildienstes zu belassen und allein zwei Milizdienst-Monate, wochenweise über mehrere Jahre verteilt, an den Grundwehrdienst anzuhängen.

Bei den........

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