Was Ten Years After einem berühmten Hippie-Festival zu verdanken hat
Momentum, Gunst der Stunde – man kann es auf viele Arten benennen. Ten Years After hatte im Spätsommer 1969 auf jeden Fall einen Lauf: Mitte August treten Alvin Lee und seine Truppe auf dem „Woodstock“-Festival in den USA auf. Die britische Band ist in den Staaten relativ unbekannt, doch ihr einstündiges Set am dritten Festival-Tag (kurz vor The Band) überzeugt die Musik-Fans im Matsch. Ihr Song „I‘m going Home“ wird später ein Höhepunkt in der Film-Doku und auf dem Album zum Festival.
Nur einen guten Monat nach dem Auftritt bei „Woodstock“ erscheint das dritte Studio-Album der Blues-Rocker Ende September mit dem ironisch klingenden Titel „Ssssh.“. Das lautmalerische Wort mit der Aufforderung zum Leisetreten ist der komplette Gegensatz zur Musik der Gruppe, die sich als englische Vorzeigeband der Bluesrock-Szene scheinbar mühelos in der Verknüpfung zwischen........
