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Toumani Diabaté: Der Kora-Meister Malis und seine musikalische Vielfalt

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16.07.2026

In seiner Jugend hatte Toumani Diabaté aus Bamako, Hauptstadt des afrikanischen Staates Mali, ein Faible für die Musik der deutschen Hard-Rocker Scorpions. Noch im Erwachsenenalter schwärmte er von einem anderen Vorbild: James Brown. Und doch war die musikalische Tradition, aus der Diabaté stammte, eine ganz andere.

Der 2024 mit nur 58 Jahren verstorbene Musiker galt bereits zu Lebzeiten als einer der besten Kora-Spieler seiner Generation. Er war ein sogenannter Griot, ein traditioneller afrikanischer Berufsmusiker in der 71. Generation – sein Vater galt als „King of Kora“, sein Sohn spielte ebenfalls die 21-saitige Harfenlaute, die er später auf 22 Saiten erweiterte. Griots sind mehr als Musiker – auch Dichter, Geschichtenerzähler und Lehrer. Es sind Menschen, die Wissen an nächste Generationen weitergeben.

Grenzen überschreiten: Diabaté verbindet Genres und Stars

Diabatés Ruf blieb nicht auf die Folk- oder Weltmusik-Szene beschränkt. Der Musiker war ein begehrter musikalischer Sparringspartner, offen für Experimente und........

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