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David Bowies „Station to Station“: Ein Alien ordnet sein kreatives Chaos

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22.03.2026

Es sind nur sechs Songs – verdammt wenig für ein Album. Und doch gilt „Station to Station“ als eine von David Bowies wichtigsten Platten. Der Künstler aber kann sich an die Aufnahmen nicht erinnern. Er wisse zwar, dass er das Album in Los Angeles produziert habe, gab Bowie Jahre später zu Protokoll. Jedoch nur, weil er davon gelesen habe.

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Mitte der 70er-Jahre hat Bowie seine bis dato erfolgreichste, rückblickend jedoch auch seine schwierigste Zeit. Der britische Musiker lebt in den Staaten und feiert mit seinem Blue-Eyed-Soul-Album „Young Americans“ beachtliche Erfolge, die Single „Fame“ wird sogar seine erste Nummer eins in den USA. Er spielt außerdem die Hauptrolle in dem Film „Der Mann, der vom Himmel fiel“.

Bowie kämpft mit Drogen und Ehekrise

Bowie ist seit Jahren den Drogen zugetan, seit seinem Aufenthalt in den USA nimmt der Kokain-Konsum bis zur Abhängigkeit zu. Er wirkt blass und fahl, hat Paranoia, seine Erinnerung lässt ihn im Stich. Privat läuft es nicht: Seine Ehe mit Angela Barnett ist brüchig, die Scheidung wird erst 1980 vollzogen. Mit seinem Manager Tony Defries liegt er zudem im Clinch, nach einem zehrenden........

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