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Warum Europas Zukunft nicht im Smartphone steckt

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15.06.2026

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Warum Europas Zukunft nicht im Smartphone steckt

15. Juni 2026 | Oliver Stock | Lesezeit: 4 Min.

Die wichtigste Ressource der Zukunft ist nicht Wissen – sondern die Fähigkeit, aus Wissen etwas zu machen.

Das Wissen der Welt ist nur einen Klick entfernt. Doch was bleibt von Bildung, wenn jede Antwort im Smartphone steckt? Zum 30. Geburtstag des Management Center Insnbruck (MCI) in Innsbruck diskutierten Alexander Schallenberg, Martin Kocher, Franz Fischler und Martha Schultz über KI, Mut und Europas Zukunft. Ihr gemeinsamer Befund: Entscheidende Fähigkeiten von morgen lassen sich weder googeln noch herunterladen.

Was bleibt von einer Universität, wenn das Wissen in Form eines Handys in der Hosentasche steckt? Diese Frage stand über der Diskussion „Beyond a university“ zum 30. Geburtstag des Management Centers in Innsbruck. Auf dem Podium: der ehemalige österreichische Bundeskanzler und Außenminister Alexander Schallenberg, Wiens Nationalbank-Gouverneur Martin Kocher, Ex-EU-Kommissar Franz Fischler und Unternehmerin sowie Wirtschaftskammer-Präsidentin Martha Schultz. Der Anlass mochte das ein Jubiläum. Das Thema aber war die Zukunft derjengen, die in Europa etwas lernen wollen.

Die eigentliche Überraschung des Abends: Vier Persönlichkeiten mit sehr unterschiedlichen Lebensläufen waren sich in einem Punkt erstaunlich einig. Die entscheidende Ressource der Zukunft ist nicht Wissen. Es sind Charakter, Mut und die Fähigkeit, Verantwortung zu übernehmen. Denn Wissen allein, da waren sich der........

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