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Unsere allzu gemütliche Abhängigkeit

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05.05.2026

M astodon muss noch ein ganzes Stück geiler gemacht werden, damit es irgendwie attraktiv ist“, sagt Lukas Ondreka Anfang April im Gespräch mit Tech-Kritikerin Aya Jaff im Dissens Podcast. Vor allem für ihn, als „digitalen Noob“, sei das dezentrale soziale Netzwerk viel zu kompliziert. Damit ist er anscheinend nicht allein. Denn obwohl viele abgeschreckt von Elon Musk nach Alternativen zu dessen Nachrichtendienst X suchen, bleibt Mastodon eine Randerscheinung – trotz des putzigen Rüsseltiers im Logo.

Europa will unabhängig werden. Nicht nur von russischem Gas, sondern auch von amerikanischen Tech-Unternehmen. Trotzdem greifen die meisten bei Cloud-Services, Chatbots und Social Media noch immer zu privaten US-Kreationen. So bevorzugt auch Moderator Ondreka, wie so viele, die ebenfalls amerikanische X-Alternative Bluesky.

Nun kann man........

© taz.de