Durch die Mitte gegen die Wand
M ir geht es gut. Mir geht es jedenfalls so gut wie selten in meinem Leben, materiell gesehen. Der EC-Automat spuckt Scheine aus, wenn ich welche will. Und wenn mich nicht die Vergangenheit in Form einer posttraumatischen Störung einholt, lege ich meine Kreditkarte bedenkenlos auf das Lesegerät im Supermarkt.
Vielleicht ist es diese momentane Sicherheit, die es mit sich bringt, dass ich mich mehr um die Zukunft sorge als um die Gegenwart. Eher nicht meine persönliche Zukunft, und auch nicht um die Zukunft der Menschheit. Die Zukunft der Menschheit ist mir zu abstrakt.
Aber wenn mich meine Kinder fragten – was sie außer dem Jüngsten seltsamerweise gar nicht tun –, wie ich mir so die nähere Zukunft vorstelle, dann käme ich mit der Antwort ins Schwimmen. Ich würde wahrscheinlich sagen, was mich persönlich am meisten ängstigt. Das ist ein Sieg des mafiös-faschistischen........
