KorbKlar wurde zu Korbunio: Der Umbau einer Preisvergleichs-App
KorbKlar wurde zu Korbunio: Der Umbau einer Preisvergleichs-App
Korbunio ersetzt KorbKlar und wird zur nativen Preisvergleichs-App: Händlerangebote, Treueprogramme und der aktuelle Entwicklungsstand.
Am Anfang der Entwicklung war die App deutlich einfacher aufgebaut
Die App läuft künftig ohne eigenen Server
Warum aus KorbKlar Korbunio wurde
Weniger Abhängigkeit von Drittanbietern
Der Vergleich bleibt der Kern von Korbunio
Korbunio: Was kommt als nächstes?
Unterstützung der Einzelhändler bleibt am aufwendigsten
Aus dem ursprünglichen „KorbKlar” wurde inzwischen notgedrungen „Korbunio”. Ein doppelt genutzter Name ist ungünstig und hätte wahrscheinlich früher oder später für juristische Probleme gesorgt. Der neue Name war jedoch nur ein kleiner Teil der Änderungen. Der eigentliche Umbau betraf die Anwendung selbst – und exakt an dem Punkt wird es für unsere Leserinnen und Leser spannend.
Am Anfang der Entwicklung war die App deutlich einfacher aufgebaut
Hier die Verlinkung zu unserem GitHub-Repository, wo man auch einige weitere Erläuterungen finden kann. Und von dort bekommt man die APK-Datei, um sie auf dem eigenen Android-Gerät zu installieren. Also, wie funktionierte das Ganze? Eine Docker-Anwendung sammelte die Angebote verschiedener Händler, bereitete die Daten auf und stellte sie für den Preisvergleich in der Oberfläche bereit.
Das funktionierte nach anfänglichen Problemen und mit Hilfe aus der Community sehr gut. Mit jedem weiteren Händler wurde jedoch deutlicher, wo die Grenzen dieser Lösung lagen. Nicht der Vergleich selbst war das Problem, das immer spürbarer wurde, sondern die Daten dahinter.
Wer heute Angebote von Supermärkten automatisch vergleichen möchte, stößt schnell auf massive Hürden. Viele Händler bauen ihre Webseiten inzwischen dynamisch auf, ändern regelmäßig ihre Systeme oder setzen zusätzliche Prüfungen ein. Was im Browser angezeigt wird, lässt sich deshalb nicht dauerhaft automatisch über einen eigenen Server ordentlich abrufen.
Das zeigte sich besonders deutlich bei großen Anbietern wie REWE. Sobald ein Händler etwas an seiner Technik ändert, müssen wir die eigene Anbindung erneut anpassen. Bei mehreren Händlern wird daraus schnell eine große Dauerbaustelle. Vor allem wäre es ein Zeitaufwand für eine Dienstleistung, die wir komplett gratis anbieten. Bei dem permanenten Aufwand, der dabei entstanden ist, wären das bei einem gemeinnützigen Projekt höchst ungünstige Voraussetzungen. Auch wenn es andere Stimmen gab, es gab nie Pläne diese App zu monetarisieren. Und das bleibt auch so. Wer uns unterstützen möchte, kann uns gerne eine kleine Spende als Support schicken. Wir mussten uns also etwas Neues einfallen lassen.
Die bisherige Lösung mit einem zentralen Docker-Server stieß nämlich an ihre Grenzen. Die........
