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Spionagesoftware über Online-Werbung eingeschleust: Citizen Lab deckte neue Angriffsmethode auf

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21.10.2026

Spionagesoftware über Online-Werbung eingeschleust: Citizen Lab deckte neue Angriffsmethode auf

Citizen Lab zeigt, wie man manipulierte Werbeanzeigen zur Verbreitung von Spyware nutzte. Die reine Anzeige ohne Aktion war ausreichend.

Was daran ist neuartig?

Spionagesoftware über Online-Werbung: Wie reagierte die Branche?

Ein paar Worte in eigener Sache

Sechs Forscher des unabhängigen Forschungsinstituts für Cybersicherheit und digitale Menschenrechte, Citizen Lab, berichteten kürzlich über eine neue Verbreitungsmethode für Spyware. Diese trägt den Namen „AdFection“. Dabei infizierte man nachweislich diverse Endgeräte von Al Jazeera-Mitarbeitern. Am Ende der Angriffskette kam die Schadsoftware der Firma Candiru zum Einsatz, die Unbekannte vorher zur Tarnung in Integrity Labs umbenannt haben. Inhaltlich dreht sich der Vorfall darum, wie man Spionagesoftware über Online-Werbung verteilen kann.

Die ausgeklügelte Vorgehensweise deutet recht deutlich darauf hin, dass wahrscheinlich entweder der Mossad oder ein anderer israelischer Geheimdienst hinter den Cyberangriffen steckt. Zumindest ist dies die Vermutung der Forscher von Cititizen Lab.

Was daran ist neuartig?

Das Ganze ist deswegen spannend, weil es bei „AdFection“ schon ausreicht, wenn die Endgeräte lediglich eine harmlos aussehende Online-Werbung anzeigen. Eine Aktion durch die Betroffenen war nicht mehr nötig. Die Opfer der Cyberangriffe mussten für die Übernahme durch die staatliche Spyware auf nichts klicken und auch keine wie auch immer infizierte Datei installieren. Die Vorgehensweise der Akteure war dabei so unbekannt wie gefährlich.

Hintergrund: Nach Angaben der Untersuchung von Citizen Lap beauftragte und bezahlte die bösartigen Werbeanzeigen die israelische Werbeagentur Discover-Tech. Mit der Vermarktung von Banner-Werbung hatte das alles aber nur am Rande zu tun. Außerdem zielte die Aktion offenkundig nicht nur auf die Nachrichtenagentur Al Jazeera ab. Es gibt Hinweise darauf, dass man mit den bösartigen Werbeauslieferungen auch Endgeräte im Außenministerium von Saudi-Arabien treffen wollte. Doch wie in dem Bereich üblich, kann man mal wieder niemandem etwas Konkretes beweisen.

Spionagesoftware über Online-Werbung: Wie reagierte die Branche?

Google beendete........

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