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TikTok illegaler Handel: Wird die Videoplattform zum neuen Darknet?

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30.07.2026

TikTok illegaler Handel: Wird die Videoplattform zum neuen Darknet?

TikTok illegaler Handel: Recherche deckt Werbung für Falschgeld, Drogen und Medikamente auf. Ofcom untersucht den Jugendschutz der Plattform

TikTok illegaler Handel: Zwischen Tanzvideos und Straftaten

Recherche stößt auf erstaunlich offenes Angebot

Telegram als eigentlicher digitaler Untergrundmarkt

Organisierte Kriminalität im Hintergrund?

Neue Namen, gleiche Geschäfte

TikTok, Telegram und Ofcom reagieren

Illegale Geschäfte auf TikTok: Britische Aufsicht nimmt TikTok unter die Lupe

Auf TikTok entwickelt sich aktuell illegaler Handel zu einem Problem für Plattformbetreiber und Behörden. Eine Recherche aus Großbritannien offenbart, wie Kriminelle über Kurzvideos für Falschgeld, Drogen und verschreibungspflichtige Medikamente werben. Interessenten leiten sie dabei gezielt in Telegram-Gruppen weiter. Behörden gehen Vorwürfen gegen Kanabetreiber nach. Als Reaktion darauf tauchen gelöschte Accounts einfach unter neuen Namen wieder auf.

TikTok illegaler Handel: Zwischen Tanzvideos und Straftaten

Eine investigative Recherche der britischen Zeitung The Mirror sorgt derzeit für Aufmerksamkeit. Wie daraus hervorgeht, dient die Plattform nicht nur Influencern als Bühne, sondern auch als Einstieg in einen florierenden Schwarzmarkt. Über kurze Videoclips sollen Nutzer gezielt zu Telegram-Kanälen weitergeleitet werden, in denen Falschgeld, Drogen und verschreibungspflichtige Medikamente angeboten werden.

Um unter dem Radar zu bleiben, versuchen die Anbieter dabei im Allgemeinen, ihre Angebote möglichst unauffällig zu präsentieren. In einigen Videos, die für Falschgeld warben, war beispielsweise nur ein Umschlag zu sehen, aus dem Banknoten herausragten. Andere Beiträge zeigten hingegen völlig offen verschreibungspflichtige Medikamente samt Verpackung. Trotz der geltenden Moderationsregeln erreichten einige der beanstandeten Videos Tausende Aufrufe. Auch die britische Aufsicht Ofcom prüft, ob TikTok Minderjährige ausreichend vor illegalen Inhalten schützt.

Recherche stößt auf erstaunlich offenes Angebot

Angestoßen hat diese Enthüllungen der 23-jährige Filmemacher Sam Tullen aus Liverpool. Für seine YouTube-Dokumentationsreihe Disclosed wollte er überprüfen, ob hinter auffälligen Werbevideos auf TikTok Betrugsmaschen stecken. Im Zuge seiner Recherchen stieß er auf ein weit verzweigtes Netzwerk, das tatsächlich illegale Waren vermittelt.

Beim Scrollen durch den persönlichen „For You“-Feed erschienen laut Tullen schon nach wenigen Videos Anzeigen für gefälschte Banknoten oder Betäubungsmittel. Gegenüber The Mirror äußerte er: „Es ist absurd, dass so etwas als Werbung zugelassen wird.“ Aus anfänglicher Skepsis wurde so eine umfangreiche Recherche zu ‚TikTok illegaler Handel‘. Tullen stellte fest, dass die betreffenden Videos zu Telegram-Gruppen führten, in denen mutmaßlich Falschgeld, verschreibungspflichtige Medikamente, LSD sowie Cannabis-Produkte angeboten wurden.

Die Verkäufer warben dabei offensiv mit angeblich hochwertigem „A “-Falschgeld, das sich kaum von echten Banknoten unterscheiden lasse. Angeboten wurden u.a. Pakete mit einem Nennwert von 2.000 britischen Pfund für lediglich 200 Pfund, 5.000 Pfund für 300 Pfund oder 10.000 Pfund für 500 Pfund. Einzelne Telegram-Gruppen sollen dabei mehr als 10.000 Mitglieder gezählt haben.

Tullen schloss darauf, dass es sich hierbei um einen professionell organisierten illegalen Handel über soziale Netzwerke handelte. Nach seinen Erkenntnissen wurden die angebotenen Waren auch tatsächlich ausgeliefert. Es handelte sich........

© Tarnkappe