Illegale IPTV-Dienste: Piraten-TV, PLEX und Vapes – BREIN zieht den Stecker
Illegale IPTV-Dienste: Piraten-TV, PLEX und Vapes – BREIN zieht den Stecker
Illegale IPTV, PLEX und Vapes: BREIN enttarnt einen Anbieter und schaltet ihn ab. 2026 wurden bereits 104 IPTV-Dienste offline genommen.
BREIN zieht erneut einem IPTV-Anbieter den Stecker
Erst .nl-Domain, dann Umzug auf .org
IPTV-Geschäft endgültig beendet
Illegales IPTV: Der Ärger endet nicht beim Copyright
Mit drei rechtswidrigen Diensten wollte sich ein IPTV-Händler gleich mehrere Einnahmequellen erschließen. Neben Angeboten für illegale IPTV-Abos bot er Zugang zu einem PLEX-Server mit Tausenden Filmen, Serien und Musikwerken sowie Vapes ohne Alterskontrolle. Seine Annahme, im Netz anonym zu bleiben, erwies sich für den Händler allerdings als Trugschluss. Die niederländische Anti-Piraterie-Organisation BREIN spürte den Anbieter auf und setzte dessen Geschäft außer Betrieb. Damit steigt die Zahl der von BREIN bisher allein im Jahr 2026 abgeschalteten IPTV-Dienste auf 104.
BREIN zieht erneut einem IPTV-Anbieter den Stecker
Die niederländische Stichting BREIN geht weiterhin gegen den Vertrieb nicht lizenzierter IPTV-Angebote vor. In der vergangenen Woche traf es einen Händler, der seine Geschäfte nicht auf illegale IPTV-Abos beschränkte. Wer auf dieser Website unterwegs war, konnte nicht nur einen Zugang zum Piraten-TV erwerben. Im Sortiment befanden sich zudem E-Zigaretten mit Geschmacksrichtungen wie „Strawberry Banana“, „Big Bang Fruit“ und „Prime Strawberry Watermelon“ ohne Alterskontrolle.
Ferner hatte der Betreiber gegen Bezahlung den Zugang zu einem sogenannten PLEX-Server im Angebot. Darüber konnten Kunden Tausende Filme, TV-Serien und Musikwerke abrufen. In einer Pressemitteilung informierte BREIN darüber, dass alle laufenden Abonnements inzwischen gekündigt wurden. Für die Kunden bedeutet das, ihr bereits bezahltes Geld ist weg.
Erst .nl-Domain, dann Umzug auf .org
BREIN verweist darauf, dass sich der Betreiber anonym wähnte. Er dachte offenbar, er wäre vor dem Zugriff der Rechteinhaber geschützt. Zunächst betrieb er sein Geschäft über eine .nl-Domain. Allerdings ließ BREIN diese über die niederländische Domainverwaltung SIDN........
