„Toxischer Cocktail“: Bedrohungen durch Extremisten nehmen in Baden-Württemberg zu
Alle Schaubilder, die Innenminister Manuel Hagel (CDU) am Freitag bei der Vorstellung des Verfassungsschutzberichtes 2025 in die Höhe hebt, haben eines gemeinsam: Die Balken gehen für das Jahr 2025 gehen im Vergleich zu den Vorjahren nach oben. Ob bei der Zahl rechts- oder linksextremistischer Straftaten, bei Propaganda und Desinformationskampagnen, bei Spionage und Cyberkriminalitätsaktivitäten durch ausländische Geheimdienste und Mächte, bei der Zahl der staatsfeindlichen Reichsbürger und Selbstverwalter im Land oder beim Islamistischem Extremismus.
Allen Entwicklungen gibt Hagel eine gemeinsame Überschrift für das Jahr 2025: „Die extremistischen Bedrohungen sind vielfältiger, komplexer und digitaler geworden, dynamischer und subversiver, die Grenzen zwischen innerer und äußerer Sicherheit, zwischen Krieg und Frieden verschwimmen“, sagt Hagel. Es braue sich ein „toxischer Cocktail“ zusammen. „Alle Lagen sind sehr ernst zu nehmen und herausfordernd. Und die Bedrohungslagen treffen sich zunehmend.“
Wie auch der Innenminister will sich auch Verfassungsschutzpräsidentin Beate Bube am Freitag in Stuttgart nicht auf die eine Entwicklung festlegen, die sie in der 2025-er Bilanz ihres Amtes am meisten besorgt. „Die Bedrohungen kann man nicht in ein Ranking stellen – auch nicht die eine Zahl, die herausragt“, sagt Bube.
Die Zahl der Extremisten in Baden-Württemberg entspricht mit........
