Artenschutz, Verkehr und Lärm: Noch viel Arbeit für die Planer des Neubaugebiets
Mit dem Neubaugebiet Lindenbühl-West will die Gemeinde Reichenau nun endlich schneller vorankommen. Doch es gibt noch etliche Fragen zu klären. Das hat sich bei der zunächst nötigen Änderung des übergeordneten Flächennutzungsplans (FNP) gezeigt. Denn im Zuge dieses Verfahrens haben vor allem Naturschützer, Anwohner und auch einige Behörden in Stellungnahmen kritische Themen wie Artenschutz, Verkehr und Lärm angesprochen.
Die Planer und die Verwaltung verweisen darauf, dass diese Fragen erst im Rahmen eines Bebauungsplanverfahrens zu klären seien. Das ist formal richtig. Aber aufgeschoben ist bekanntlich nicht aufgehoben. Und den ersten Bebauungsplan will die Gemeinde nun im Winter 2026/27 auf den Weg bringen, erklärt der neue Bürgermeister Philipp Stolz auf Nachfrage. Bis dahin gibt es also noch einiges zu tun für die Planungsgruppe, die vor rund einem Jahr gebildet worden ist.
Außerdem muss der Gemeinderat noch über einige grundlegende Fragen entscheiden - zum Beispiel darüber, ob es im Neubaugebiet eine Kindertagesstätte geben soll, was der Planentwurf bisher vorsieht. Bürgermeister Stolz will darauf verzichten und stattdessen den Kindergarten in der Waldsiedlung erweitern.
Grundlage für das Neubaugebiet Lindenbühl-West ist der städtebauliche Entwurf des........
