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Keine Vermietung mehr an Bürgergeld-Empfänger? Warum die neuen Sanktionen die Wohnungsnot befeuern könnten

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07.01.2026

Im Sommer 2026 soll sich beim Bürgergeld einiges tun: Als neue Grundsicherung soll sie dann Menschen, die ein Leben am Existenzminimum führen oder trotz Bemühungen keinen Arbeitsplatz finden, unterstützend zur Verfügung stehen. Seit Bekanntwerden der Pläne ist die Reform begleitet von reichlich Kritik. Sie würde eine Verelendung vorantreiben und dabei nur geringe Einsparungen erzielen, bemängeln gleich mehrere Verbände und Organisationen. Immer wieder ist das Wohnen im Zentrum der Diskussionen, denn die neu geplanten Sanktionen setzen auch dort an: Wer Termine im Jobcenter mehrfach missachtet, dem werden im Zweifel auch diese Kosten nicht mehr erstattet. Auch für Vermieter könnte das Folgen haben, welche wiederum zu weiteren Nebenwirkungen führen könnten. Was wird befürchtet?

Der Blick auf den vom Bundesarbeitsministerium vorgezeichneten Zeitstrahl für die Reform des Bürgergelds zeigt: Nur noch der Abschluss der Gesetzes klafft als kleine Lücke, was die Umsetzung des „Gesetz zur Umgestaltung der Grundsicherung für Arbeitsuchende“ angeht. Der Referentenentwurf ist durch, das........

© Südkurier