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Mehr Fahrradunfälle, mehr verletzte Rentner – das zeigt die Unfallstatistik 2025 im Kreis Konstanz

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15.03.2026

Die Zahl der Verkehrsunfälle ist 2025 zwar leicht zurückgegangen, aber nicht in allen Bereichen. Und nach 28 Opfern, die 2024 zu beklagen waren, haben im vergangenen Jahr im Gebiet zwischen Konstanz, Furtwangen und Sulz am Neckar erneut 24 Menschen im Straßenverkehr ihr Leben gelassen. Das zeigt die Verkehrsunfallstatistik des Polizeipräsidiums Konstanz, das für die Landkreise Konstanz, Rottweil, Tuttlingen und Schwarzwald-Baar-Kreis zuständig ist.

Unfallursachen seien hauptsächlich unangepasste Geschwindigkeit und die Missachtung der Vorfahrt, heißt es in dem Bericht zu den Zahlen. Auffällig an der Statistik auch: Bei Fahrradfahrern zeigt die Tendenz in eine bedenkliche Richtung, nämlich nach oben. Das Thema Verkehrssicherheit genieße weiter Priorität, sagt Polizeipräsident Jürgen von Massenbach-Bardt. „Unser Ziel ist es, durch verstärkte Kontrollen und konsequente Ahndung der Verstöße weiterhin einen entscheidenden Beitrag zur Reduzierung von Verkehrsunfällen und deren Folgen zu leisten. Wir werden nicht nachlassen, alles zu tun, um unsere Straßen sicherer zu machen.“

Die meisten Todesopfer im Verkehr gab es 2025 mit neun im Landkreis Tuttlingen, gefolgt vom Landkreis Konstanz mit sieben (wie schon 2024) und dem Schwarzwald-Baar-Kreis mit sechs. In mehr als jedem dritten dieser tragischen Unfälle war der (Mit)-Verursacher zu schnell unterwegs (36 Prozent). Im Kreis Konstanz lag die Quote sogar noch deutlich höher: 57,1 Prozent aller tödlich verlaufenden Unfälle hatten hier mit........

© Südkurier