Immer neugierig, immer engagiert: Historiker Edwin Ernst Weber erhält die Staufermedaille
Im Beisein von Freunden, Familienmitgliedern und langjährigen Weggefährten ist Edwin Ernst Weber im Kapitelsaal des ehemaligen Augustinerchorfrauenstifts Inzigkofen von Ministerpräsident Winfried Kretschmann mit der Staufermedaille des Landes Baden-Württemberg ausgezeichnet worden.
Ein Heimspiel für Historiker und Landesvater
Der Ministerpräsident würdigte damit dessen herausragende Verdienste im Bereich der Archiv- und Kulturarbeit, sowie der kulturgeschichtlichen Aufarbeitung von Orts-, Kloster- und Heimatgeschichte des Landkreises Sigmaringen. Für beide, den Landesvater als auch für den Historiker, war diese besondere Ehrung sozusagen ein Heimspiel, denn Weber lebt seit über 30 Jahren mit seiner Familie in der Gemeinde Inzigkofen, während Winfried Kretschmann mit seiner Familie nur wenige Kilometer entfernt im Nachbarort Laiz seine Heimstatt hat.
Kretschmann würdigte in seiner Laudatio Webers „innovative und engagierte Kulturarbeit“ im Landkreis. „Dieser Ort“, so der Laudator, „das ehemalige Kloster Inzigkofen, ist ein guter Ort, um Sie, Herr Dr. Weber für Ihr herausragendes Wirken auszuzeichnen.“ Augenzwinkernd befand er: „Zum einen, weil ich es nicht weit hatte und immer wieder gern hierherkomme“. Zum anderen, weil Weber hier lebt und das Klosterareal und der fürstliche Park an der Donau zu den Lieblingsorten des Kulturwissenschaftlers zählen.
Engagement weit über die Pflicht hinaus
Kretschmann listete die Meilensteine des gebürtigen Rottweilers auf und nannte Stichworte wie die Burg Wildenstein, die Meister von Meßkirch und das Meßkircher Schloss, in dem........
