Balz und Brutzeit an der Wehramündung: Mit Robin Wegner geht es ins Vogelparadies
Die Wehramündung gehört zu den regionalen Naturschutzgebieten am Hochrhein, in denen Vögel in Ruhe leben, Zwischenstation machen oder ihren Nachwuchs ausbrüten. Jetzt im Frühling, in dem langsam die Bäume ihre Knospen und Blätter bilden, lässt sich die Tierwelt am Rhein entdecken. Eisvögel und sogar ein Fischadler wurden bereits von Tierfotograf Helge Laufer im Bild festgehalten. Seit geraumer Zeit hat der Naturschutzbunds (Nabu) Görwihl die Wehramündung im Blick.
Ein wahres Vogelparadies tut sich hier am Rhein auf. „Dass der Frühling schon in vollem Gange ist, fällt spätestens dann auf, wenn man das Vogelkonzert im Schutzgebiet um sich herum wahrnimmt“, sagt Robin Wegner. Er ist Vorsitzender des Nabu und Vogelexperte. Während zu Beginn des Frühlingserwachens nur Meisen, Amseln und Rotkehlchen zu hören waren, kommen nun Stück für Stück neue Rückkehrer aus dem Süden hinzu.
Ob Spaziergänger oder Hobbyornithologe, wer regelmäßig zu Besuch kommt, merkt, dass sich die Vogelzusammensetzung ständig ändert. Die ersten Dauergäste seien aktuell „bereits voll am Häusle bauen“, berichtet Wegner. So können Gänsesäger, Schwäne, Blässhühner, Eisvögel,........
