SPD-Chef fordert AfD-Verbot
Ein Zeichen für gesellschaftlichen Zusammenhalt und gegen die Spaltung der Demokratie wollte das Veranstalterduo André Heygster und Katharina Gilmer mit ihrem Festival „Utopia: Für ein Morgen ohne Grauen“ setzen und organisierte ein halbes Dutzend Veranstaltungen. In der Kinder- und Jugendkunstschule fand dabei ein Zweier-Gespräch mit dem SPD-Landesvorsitzenden Robin Mesarosch und dem Kabarettisten und Buchautor Jess Jochimsen statt. „Wie viel Utopie verträgt die Politik?“, lautete die Fragestellung und der SPD-Chef bekannte gleich zu Beginn, dass er angesichts der aktuellen großen Probleme mit Diskussionen um Visionen wenig anfangen könne: „Wir müssen uns um das Heute kümmern.“
Pragmatische Ansätze beim SPD-Politiker
Der hauptberuflich als Kommunikationsberater tätige Mesarosch untermauerte in Pfullendorf seinen Ruf als pragmatisch agierender Politiker, der auch kritisch auf seine eigene Partei schaut. National wie weltweit würden die Menschen mit vielen Krisen konfrontiert, wobei für die Lösung großer Probleme auch große Ideen nötig seien: „Kleine Stellschrauben reichen nicht.“ In Jess Jochimsen hatte er einen kongenialen Partner, der die Analyse teilte und immer wieder auf die zunehmende Entfremdung zwischen Bürger und Politik hinwies. „Die Frustration ist enorm und die Parteien wissen das“, konstatierte der in Freiburg lebende Kabarettist. Der 56-Jährige hat eine Bewahrungssehnsucht bei vielen Menschen ausgemacht, die von der eigentlich konservativen Volkspartei CDU........
