So erlebt eine Konstanzerin ihre erste Blutspende: „Ist die Nadel drin?“
Blutspenden werden das ganze Jahr über benötigt. Aktuell befinden sich alle Blutgruppen in einem kritischen Tief. Der Deutsche-Rote-Kreuz-Blutspendedienst steht jedoch nicht nur vor dieser Herausforderung: Nach Angaben des Blutspendedienstes braucht es zudem Menschen, die den Schritt zur ersten Blutspende wagen. Genau deshalb findet am Freitag, 3. Juli, im Bodenseeforum in Konstanz erstmals eine Veranstaltung statt, die sich gezielt an Erstspenderinnen und -spender richtet. Eine von ihnen ist die 20-jährige Mona Bollmann aus Konstanz. Sie und ihre Studienfreunde Zoe Zellentin und Jeremias Riedel haben einen Termin. Während Zoe bereits weiß, was sie erwartet, ist für Mona alles neu. Der SÜDKURIER darf sie bei ihrer ersten Blutspende begleiten.
„Ich bin eigentlich ganz entspannt“, sagt Mona und blickt sich im Foyer um. Nervosität? Fehlanzeige. Viel Zeit zum Ankommen bleibt ihr jedoch nicht. Kaum sind die Personalien überprüft, hält Mona das erste Formular in der Hand. Immer wieder wandern die Blicke zu Jeremias. Ist alles richtig ausgefüllt, wurde überall unterschrieben? Mona und er vergleichen ihre Zettel, helfen einander weiter und lachen über die kleine Unsicherheit. „Ich habe die beiden immer gerne dabei. Es ist gut, wenn man jemanden zum Quatschen hat“, erklärt sie. Jeremias ergänzt noch einen Aspekt: „Und wir retten gemeinsam die Welt“, sagt der 21-Jährige lachend.
Vor Mona liegt nun der Gesundheitsfragebogen. „Ich musste Fragen zu meiner Gesundheit ausfüllen,........
