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Ernährung für alte Hunde: Das sollten Sie unbedingt beachten

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19.08.2026

Wie bei uns Menschen verändert sich auch bei Hunden im Alter das Verhalten und die körperliche Verfassung. Wenn die vierbeinigen Senioren sich weniger bewegen und mehr schlafen, haben sie einen niedrigeren Energieverbrauch. Gleichzeitig sind sie anfälliger für Krankheiten. Beides erfordert eine auf den Nährstoffbedarf angepasste Fütterung. „Ernährung ist für sich genommen ein sehr komplexes Thema, denn hier kann auf Veränderungen des Körpers eingegangen werden“, sagt Kilian Schwaab von der Tierarztpraxis für Kleintiere in Schweinfurt.

Wann gilt ein Hund als Senior?

Da es im Futterhandel bereits eine spezielle Kategorie für Senioren gibt, stellt sich die Frage, ab wann ein Hund zu dieser Altersgruppe zählt. Laut der Tierschutzliga ist das ungefähr ab dem siebten Lebensjahr der Fall. Umgerechnet sind das ungefähr 62 Menschenjahre. Dann ist laut dem Tierschutzförderverein auch eine Anpassung der Ernährung sinnvoll. Allerdings kann dabei keine pauschale Aussage gemacht werden, da dieser Zeitpunkt je nach Rasse und gesundheitlichem Zustand variiert.

Warum ist die richtige Ernährung für alte Hunde wichtig?

Auch wenn man durch ernährungsbedingte Anpassungen keinen alten Hund wieder jung machen oder von seiner Nierenkrankheit heilen kann, ist eine gezielte Diät ein Ansatzpunkt, um den Allgemeinzustand zu verbessern, so Kilian Schwaab von der Tierarztpraxis für Kleintiere in Schweinfurt. Außerdem unterstützt das richtige Futter den Körper darin, bereits vorhandene Probleme besser bewältigen zu können. Laut Schwaab leben nierenkranke Hunde mit der passenden Diät statistisch gesehen, doppelt so lange wie konventionell gefütterte Tiere.

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© Südkurier