Wärmepumpe soll Schlüsseltechnologie für Mönchweiler werden - aber wie teuer wird der Strom?
Drei Gemeinden, ein gemeinsamer Fahrplan um eine klimaneutrale Wärmeversorgung zu erreichen. Mönchweiler, Unterkirnach und Tuningen haben ihre kommunale Wärmeplanung im Verbund vom Fachbüro Greenventory aus Freiburg erstellen lassen. Das Konzept soll aufzeigen, wie die Wärmeversorgung bis zur Klimaneutralität schrittweise umgebaut werden kann – von Wärmepumpen über Nahwärmenetze bis hin zur Nutzung lokaler erneuerbarer Energiequellen. Für Hausbesitzer liefert der Plan vor allem Orientierung, verbindliche Vorgaben ergeben sich daraus zunächst nicht. Das Ziel der kommunalen Wärmeplanung ist es, einen strategischen Fahrplan für eine klimaneutrale, sichere und bezahlbare Wärmeversorgung zu entwickeln.
Fossile Heizungen dominieren noch
Die Ergebnisse für Mönchweiler stellte Linus Nett von Greenventory im Gemeinderat vor. Die Bestandsanalyse aller Gebäude zeigt, dass derzeit rund 85 Prozent des Wärmebedarfs durch fossile Energieträger gedeckt werden. Lediglich 15 Prozent entfallen bereits auf erneuerbare Energien.
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