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Zu viele mäßige Freiburger werden von Union Berlin ausgeknockt: Unsere Spielernoten

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16.03.2026

Das Spiel im Breisgau hat offensiv bis kurz vor Schluss nicht viel zu bieten. Dann treffen die Berliner in Freiburg doch noch. Unsere Spielernoten.

Noah Atubolu: Eine schwierige Aufgabe bekommt Freiburgs Torhüter nicht gestellt. Stopp, eine schon, und die ist denn auch zu schwierig. Als Christian Günter sich nachlässig verhält gegen den Ex-Freiburger Wooyeong Jeong und den zum Schuss kommen lässt, da rauscht die Kugel so präzise ins von Atubolu aus gesehen rechte untere Eck, dass alles zu spät ist. Springen, Arm ausfahren, umsonst. Der Anpfiff, den der SC-Keeper seinem Kapitän verpasst, hoffentlich nicht. – Note: 2

Philipp Treu: Den Torschuss hat der Abwehrrecke nicht erfunden. Seine Direktabnahme in der Nachspielzeit landet im Fangzaun. Wie immer emsig unterwegs, die Arbeitsbiene im SC-Trikot. Allerdings mit Ungenauigkeiten, die auch schon bei der Niederlage unter der Woche in Genk zu registrieren waren. – Note: 3,5

Matthias Ginter: Ein TV-Reporter urteilte, dem entscheidenden Tor der Berliner sei ein Missverständnis zwischen Günter und Ginter vorausgegangen. Okay, allerdings nicht dergestalt, dass die beiden nach dem Motto nimm ihn du, ich hab ihn sicher gehandelt hätten. Jeong ist und bleibt Günters Gegenspieler in dieser Situation und Ginter durfte sich auf ein resolutes Einsteigen seines Kollegen verlassen. Dennoch: So überzeugend wie zuletzt präsentiert sich der SC-Abwehrchef gegen Berlin nicht. – Note: 3

Bruno Ogbus: Man möchte dem jungen Mann zurufen: In der Vorwärtsbewegung noch ein bisschen mehr zutrauen! Geschwindigkeit hat er nämlich. Nun gut, dann stürmt der Ogbus in der Nachspielzeit in den gegnerischen Strafraum und schon wird er beim Kopfball von Union-Torwart Matheo Raab mit der Faust bearbeitet. Der Ball geht knapp neben das Berliner Tor und die........

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