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Leichenfund am Bodensee: Die tote Person im Bereich Marienschlucht war ein Mann

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20.03.2026

Eine Woche nach dem Fund einer leblosen Person im Bereich der Marienschlucht auf dem Überlinger See gibt es nun erste gesicherte Erkenntnisse. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft handelt es sich bei der im Wasser gefundenen Person um einen Mann. Nach dem vorläufigen Obduktionsbericht gehen die Ermittler derzeit von einem Ertrinkungstod aus. Anzeichen für eine äußere Gewalteinwirkung gebe es nicht, sagte der Sprecher.

Leiche bei Öl-Einsatz entdeckt

Abgeschlossen sind die Untersuchungen aber noch nicht. Die Identität des Mannes sei bislang jedoch weiterhin ungeklärt. Nach Auskunft der Staatsanwaltschaft dauern weitere Untersuchungen an, dazu gehört beispielsweise ein toxikologisches Gutachten. Bis hier Ergebnisse vorliegen, werde es voraussichtlich noch einige Monate dauern. Die leblose Person war am Freitagmorgen vor einer Woche im Bereich der Marienschlucht im Wasser entdeckt worden, als die Einsatzkräfte gegen einen Ölteppich auf dem See kämpften. Die Person wurde tot geborgen. Die Kriminalpolizei nahm anschließend die Ermittlungen auf.

2025 sterben elf Menschen auf dem Bodensee und Hochrhein

Mehr als 100 Menschen gelten im Bodensee als vermisst. Aufgrund der Tiefe des Gewässers und der Kälte können Leichen viele Jahre am Seegrund treiben und nur sehr langsam verwesen. 2025 verloren elf Menschen auf dem Bodensee und dem angrenzenden Hochrhein ihr Leben, 22 wurden verletzt. Ein Jahr zuvor waren es 17 Tote und 41 Verletzte.

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