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Neue Farben, alte Geheimnisse: Warum St. Ursula in Villingen jetzt zum Hingucker wird

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26.04.2026

Hellblau, Pistaziengrün und eine Variation von Greige. Mehr Schick geht eigentlich nicht. Die neue Schokoladenseite von St. Ursula wertet Bickenstraße und Villingens City gleichermaßen auf. Eine Stilkritik.

Bislang war links vor dem Bickentor ein eher unspektakulärer Innenstadtbereich. Angegrautes Hauswand-Weiß in unterschiedlichen Schattierungen trägt hier zum Straßenbild bei. Im Alltag ist diese untere, nördliche Seite der Straße fast abgelegen. Die Anmut erschließt sich dem, der innehält. Das Stadtbild ist mit 200.000 Euro neu akzentuiert. Die Schulstiftung der Erzdiözese investierte hier in Form von Farbe und Style.

Dieses Kleinod am Bickentor ist leicht zu übersehen

Ganz hinten beim Bickentor: Der aus dem Blickfeld zurückversetzte Eingang zur Ursula-Kapelle, der für den glänzt, der sich neugierig in diese Gehweg-Sackgasse vorantastet.     

Die Klosterkirche St. Ursula wird heute vielfach auch in Folge der Tornähe als Bickenkapelle bezeichnet, faktisch ein namentlicher Irrtum. In dem von Ursula Haider ab 1480 aufgebauten Kleinod gibt es im Jahr 2026, also 546 Jahre später, neuerdings montags regelmäßig um 18.30 Uhr von Altdekan Josef Fischer einen Gottesdienst.

Vor der Kirchentüre die Belohnung für Spaziergänger: Eines der........

© Südkurier