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Magnesium gegen Schlafstörungen: So nehmen Sie es richtig ein und vermeiden eine Überdosierung

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03.08.2026

Die drei wichtigsten Erkenntnisse:

Magnesium kann den Schlaf unterstützen – die Studienlage ist jedoch nicht eindeutig. Besonders Menschen mit einem ärztlich festgestellten Magnesiummangel, hoher Stressbelastung oder im höheren Lebensalter könnten profitieren. In diesen Fällen kann eine regelmäßige Einnahme etwa ein bis zwei Stunden vor dem Schlafengehen sinnvoll sein.

Zu viel Magnesium kann Nebenwirkungen verursachen. Während eine Überdosierung über die Ernährung selten ist, können hoch dosierte Nahrungsergänzungsmittel etwa Durchfall, Blutdruckabfall oder Muskelschwäche auslösen. Daher sollte man über Präparate nicht mehr als 250 Milligramm Magnesium pro Tag aufnehmen.

Beim Kauf eines Magnesiumpräparats kommt es nicht nur auf die Menge an. Auch die richtige Magnesiumverbindung, mögliche Kombinationspräparate mit anderen Nährstoffen und Wechselwirkungen mit Medikamenten sollten berücksichtigt werden.

Magnesium ist ein wichtiger Mineralstoff, der als sogenannter Cofaktor an mehr als 600 Enzymprozessen im Körper beteiligt ist, informiert die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE). Dabei spielt er unter anderem eine Rolle bei der normalen Muskelfunktion sowie der Reizweiterleitung zwischen Nervenzellen.

Immer wieder wird Magnesium auch mit einem besseren Schlaf in Verbindung gebracht. Vor allem in sozialen Medien gilt der Mineralstoff als Geheimtipp gegen Schlafprobleme: Die Einnahme vor dem Schlafengehen soll das Einschlafen erleichtern und dazu beitragen, länger durchzuschlafen.

Tatsächlich gibt es einige Studien, die auf einen möglichen schlaffördernden Effekt hindeuten. Eine 2021 veröffentlichte Metaanalyse kam beispielsweise zu dem Ergebnis, dass Studienteilnehmer nach der Einnahme von Magnesium im Durchschnitt etwa 17 Minuten schneller einschliefen und rund 16 Minuten länger schliefen. Allerdings nahmen daran ausschließlich ältere Erwachsene teil und die Zahl der Teilnehmer war begrenzt. Andere Untersuchungen kommen zu einem weniger eindeutigen Ergebnis. So zeigte sich in klinischen Studien einer 2022 veröffentlichten Übersichtsarbeit kein nachweisbarer positiver Effekt einer Magnesium-Supplementierung auf Schlafstörungen.

Wer Magnesium dennoch als Einschlafhilfe ausprobieren........

© Südkurier