THW testet in Konstanz den Ernstfall: So schnell bekommen Krisenregionen sauberes Trinkwasser
Mit dem Erdbeben in Venezuela rücken die internationalen Hilfsangebote wieder in den Blick der Öffentlichkeit. Am Donnerstag, 25. Juni, hatten kurz nach Mitternacht unserer Zeit zwei heftige Erdstöße das seit Jahren von politischen Unruhen gezeichnete Land erschüttert. Das Technische Hilfswerk (THW) entsendete bereits am Tag darauf seine Schnell-Einsatz-Einheit Bergung Ausland.
Ob eines der drei in Deutschland vorhandenen mobilen SEEWA-Module (Schnell-Einsatz-Einheit Wasser Ausland) entsendet wird, ist derzeit noch offen. Sie kommen zum Einsatz, wenn in Krisengebieten Trinkwasser etwa wegen Trockenheit knapp wird, Grund- oder Quellwasser mit Keimen verunreinigt ist und Seuchengefahr besteht oder Tiefbrunnen kaputt sind.
Das THW ist in der Lage, mit seinen Modulen eine stabile Trinkwasserversorgung für die Bevölkerung aufzubauen. Erst vor kurzem hatte die in Blaubeuren stationierte SEEWA Süd mit Helfern aus Bayern, Baden-Württemberg und dem Saarland in Konstanz den Ernstfall mehrere Tage lang geübt.
Ihre Leistungsstärke konnte die SEEWA bereits nach mehreren Katastrophen zeigen, und zwar fast weltweit, unter anderem 2004 in Sri Lanka nach dem verheerenden Seebeben, in Ghana und Haiti, Nepal, Mosambik und Madagaskar. „Nur in Australien und........
