„Das war‘s jetzt, euer Ernst?“: Vorverlegtes Meute-Konzert sorgt für Frust bei Besuchern
Es hätte ein unbeschwerter und krachender Auftakt mit Bass, Beats und Blasmusik werden sollen - und endete für viele Besucher des Auftakts zum Hohentwielfestival mit Meute mit Frust und Enttäuschung. Aufgrund einer angekündigten Unwetterfront wurde der Beginn des Konzerts der Techno-Blaskapelle kurzfristig deutlich vorverlegt. Das Unwetter blieb allerdings aus, bis auf einen kurzen leichten Regenschauer war von einem Gewitter nichts zu sehen. Viele Gäste erreichten das Veranstaltungsgelände erst zur ursprünglich angekündigten Uhrzeit – und mussten feststellen, dass ein großer Teil des Konzerts bereits vorbei war.
Die Konzertbesucher, die es rechtzeitig geschafft hatten, zog Meute allerdings schnell in ihren Bann. Die Hamburger Techno-Blasmusik-Band bewies einmal mehr, dass elektronische Musik keine Synthesizer braucht, um Menschen in Bewegung zu versetzen. Mit Trompeten, Posaunen, Saxofonen, Hörnern und einem präzise aufspielenden Schlagwerk schufen die elf Musiker einen Sound, der gleichzeitig roh, warm und elektrisierend wirkte - allerdings nur für jene Gäste, die zu diesem Zeitpunkt bereits auf dem Festival-Gelände weilten.
Über die sozialen Netzwerke hatte der Konzertveranstalter Kokon Entertainment die angepassten Spielzeiten publiziert - allerdings nur wenige Stunden vor dem Konzert am späten Donnerstagnachmittag. Anstatt um 20 Uhr, wurde dort mitgeteilt, würde Meute bereits um 18.45 Uhr spielen. „Bitte plant Eure Anreise entsprechend“, hieß es dazu weiter. Aber auch die Anfahrt fiel für die Besucher, die mit dem Zug kamen, erschwert aus. Gleich mehrere defekte Bahnübergänge sorgten zudem für erhebliche Verzögerungen. So blieb es für etliche Besucher bei einem äußerst kurzen Konzerterlebnis.
„Viele Besucher haben den Großteil des Konzertes verpasst und können nicht mal was dafür“
Es ist kurz vor 20.30 Uhr am........
