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Schäden am Dach größer als erwartet: Die Sanierung des Tiengener Rathauses wird teurer

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22.04.2026

Die Vorbereitung der Arbeiten zur Sanierung des historischen Tiengener Rathauses und zur Schaffung von Barrierefreiheit durch Bau eines Aufzugs sind weit fortgeschritten. Im Sommer soll mit der Umsetzung begonnen werden. Doch an einigen Stellen werden die Maßnahmen deutlich aufwendiger und mithin etwa ein gutes Drittel teurer, als bislang erwartet. Das ist das Ergebnis einer detaillierten Bestandsaufnahme, die Hochbauamtsleiter Heiko Moritz jetzt dem Gemeinderat vorstellte. Die Experten der Stadtverwaltung sehen aber auch Sparpotenzial.

Historisches Gebälk stärker geschädigt als angenommen

Gemäß einer Kostenschätzung aus dem vergangenen Juli ging die Verwaltung von Kosten in Höhe von 1,4 Euro. Inzwischen liegen die Berechnungen bei annähernd 1,9 Millionen Euro. „Wesentlich dafür verantwortlich ist das Ausmaß der Schäden an der Dachkonstruktion und beim Deckengebälk, sowie Maßnahmen bei der Elektronik und beim Brandschutz“, so Moritz.

Demnach seien an „nahezu allen Deckenbalken“ der historischen Decke über dem zweiten Stockwerk erhebliche Fäulnisschäden vorhanden. Der Dachstuhl müsse ertüchtigt und teils rückgebaut werden, um wieder........

© Südkurier