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Morbus Addison beim Hund: Wie gefährlich ist die Hormonstörung?

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27.08.2026

Morbus Addison beim Hund gilt als eher seltene Erkrankung – und genau das macht sie so tückisch: Die Anzeichen wirken oft unspezifisch und lassen sich leicht mit harmloseren Problemen verwechseln. Gleichzeitig steckt hinter der Hormonstörung eine ernst zu nehmende Fehlfunktion im Körper, die sich schleichend entwickeln oder ganz plötzlich dramatisch zuspitzen kann.

Was passiert bei Morbus Addison eigentlich im Organismus, wie groß ist die Lebensgefahr für betroffene Hunde – und woran können Halterinnen und Halter erste Warnsignale erkennen? Wie die Krankheit entsteht, welche Hunde besonders häufig betroffen sind und welche Möglichkeiten es gibt, sie sicher zu diagnostizieren und gut zu behandeln, erfahren Sie hier.

Was ist Morbus Addison beim Hund und wie gefährlich ist die Hormonstörung?

Für Morbus Addison gibt es viele Namen, zum Beispiel Addison-Krankheit oder Hypokortizismus, informiert das Tiermedizinportal. Vereinfacht gesagt handelt es sich um eine Erkrankung der Nebennieren. Diese liegen beim Hund seitlich der Nieren und produzieren in ihrer Rinde bestimmte Hormone, darunter Mineralokortikoide sowie Glukokortikoide, beispielsweise Kortisol. Beide Hormonarten übernehmen lebenswichtige Aufgaben im Stoffwechsel. Bei der Addison-Krankheit herrscht ein Mangel an diesen Nebennierenrinden-Hormonen. Dadurch geraten wiederum die Kalium-, Natrium-, Chlor- und Wasserkonzentrationen aus dem Gleichgewicht. Ihr Auftreten wird zudem mit Stoffwechsel-Erkrankungen wie Diabetes mellitus in Verbindung gebracht.

Demnach kann die Krankheit sowohl plötzlich (akut) als auch schleichend (chronisch) verlaufen. Besonders gefährlich ist die sogenannte Addison-Krise: Durch Stress oder einen Infekt zeigen betroffene Hunde einen sehr........

© Südkurier